Im Spätsommer des Jahres 1993 erfand der Vanger aus purer Langeweile eine neue Comic-Figur, die seitdem sein Markenzeichen werden sollte:Den MÖPPEL!
Dieser
sah anfangs noch recht unförmig aus und war orangefarben. Mit der Zeit
veränderte sich diese Figur ( vor allem in den ersten 2 Jahren ). Heute
ist der Möppel blau und “schlanker” als zu Beginn. Er wird sich aber
sich noch weiter entwickeln.
Der Gag war, dass der Schwanz vom
Möppel ein Eigenleben hatte ( na ja, wer kennt das nicht? ). Der
Schwanz des Möppels war intelligent und konnte mit seinem Besitzer nur
telepatisch kommunizieren, aber der Möppel hört gar nicht auf das, was
sein Schwanz so sagt oder denkt. Der arme Schwanz kann allerdings
leider nichts gegen seinen sturen Träger ausrichten, da er weder Arme
noch Beine hat um seinen Argumenten Ausdruck zu verleihen.
Also wird er stets mit ins Unglück gerissen, denn der Möppel baut nur einen Mist nach dem Anderen.
Am Anfang wußte der Vanger mit diesem unförmigen Stück Comic nicht viel anzufangen, aber seine Freunde rieten ihm die Figur weiter zu entwickeln. Zuerst dachte er an eine orangene Figur, was aber später durch ein leuchtendes Blau ersetzt wurde. Hier ein paar Bilder aus den Anfängen:
Der ALLERERSTE Entwurf !!! Aus meinem damaligen Skizzenbuch.
Dieser Möppel entstand so um Mai/Juni 1994
Der erste blaue Möppel. Der Schwanz hat sich schon deutlich verändert und das Gesamtbild des Möppels ist schlanker geworden.
Hier noch einige erste Entwürfe der Möppel- Comics ( leider nie erschienen ), in denen auch der Batmöppel seinen ersten Auftritt hatte.
Der Möppel war also geboren. Was aber stellte er dar und woher kam er? Um diese Fragen zu beantworten ersann der Vanger eine Story, die den Möppel als Wesen aus einer anderen Dimesion zeigte und seinen Weg in unsere Welt beschrieb. Dieser Weg ist hier nochmal in Auszügen aus dem Original-Comic dargestellt. Für die Webseite wurden diese Auszüge nachcoloriert und Hintergründe eingefügt, da das Original in schwarz/weiß gehalten war. Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Zeichnungen. Der Comic entstand schon 1996.
Zur Grundstory: Der Möppel lebt und arbeitet als Putzhilfe im Labor von Professor Gnarli, welcher immer wieder mit großartigen Erfindungen auf sich aufmerksam macht, in der 18 Vier/ Zwölftelten Dimension. Eines Tages, als er wieder einmal das Labor ausfegt, stößt er mit dem Steil seines Besens an den Hauptschalter der neuesten Erfindung des Professors, dem Dimensions- cleaner. Dieser hat die Aufgabe, die Welt des Möppels von den bösen Celtecs zu befreien, die zwischen den Welten existieren und immer wieder in diverse Dimensionen eindringen, um sich dort einige der dort lebenden Wesen als Nahrung zu holen. So wird der Möppel also von dieser Maschine eingesaugt, nicht aber vernichtet, sondern in einer anderen Dimension entsorgt - nämlich auf unserer Erde. Durch einen Defekt des Dimensions- cleaners ist nun jedoch die Konsistenz des Möppels verändert worden und beim Wiedereintritt in unsere Welt wurde sein Profil geklont. Heraus kam aber keine genaue Kopie unseres blauen Freundes, sondern ein Negativ, welches durch und durch böse ist. Dieses Negativbild, das sich selbst Parcos nennt, ist allerdings zu schwach um als selbst- ständiges Wesen existieren zu können und so versucht Parcos nun sich des Möppels zu bemächtigen, um die Energie, die ihm fehlt abzuzapfen. Dies kann er jedoch nur nachts, weil er die Rasse des Möppels in unserer Dimension nachts über ein Vielfaches ihrer natürlichen Kräfte verfügt (So ist der Möppel dann ja auch nachts als Batmöppel unterwegs um seinem bösen Zwilling Einhalt zu gebieten). So weit, so gut… wären da nicht noch die Celtecs. Einer von ihnen, der es gewagt hat die Dimension des Möppels zu entern, wurde vom Dimensions- cleaner ebenfalls in unsere Welt geschleudert und kann nun nicht mehr zurück in die Zwischenwelt, weil die Splittung des Möppels ein Ungleichgewicht ins Raumgefüge gebracht hat. Der Celtec kann nur zurück in seine Welt, wenn er den MöppelUNDParcos mit sich nimmt, was sich als gar nicht so einfach herausstellt. Der Möppel muss sich nun also nicht nur vor dem Celtec und seinem üblen Ebenbild in Acht nehmen, sondern überdies hinaus einen Weg finden, in seine eigene Dimension zurück zu kehren. Dort wartet nämlich seine angebetete Linexa, die in seiner Abwesenheit von seinem Erzkonkurrenten Nopenz umworben wird.
Noch im Jahr '94 kam dem Vanger die Idee, den Möppel als Superheld neu zu erschaffen. Den ursprünglichen Möppel wollte er aber nun doch nicht so ganz aufgeben, so wurde der Möppel nur in der Nacht zum Helden, weil er den Kick braucht. Damals war der 3. Batman-Streifen gerade in den Kinos angelaufen und so hatte der Vanger auch schon einen Namen für meine Figur:Batmöppel !
Die ALLERERSTE Batmöppel- Skizze aus dem Frühjahr 1994
Weitere Batmöppelbilder findet Ihr in der Bildergalerie
Im 2. Möppel- Comic taucht zum ersten Mal das Schmuse- mon auf, das Möppel das Leben zur Hölle macht, weil er sich an sämtliche Mädels ran macht, die der Möppel gerade umwirbt - und das auch noch mit viel mehr Erfolg.
Der rote Gnom ( ein entfernter Verwandter vom blauen Gnom) ist ein Widersacher des Möppels. Seine Leibspeise sind die Möppel- Schwänze und so macht er immer wieder Jagd auf den Möppel.
Pyrodonis ist ein alter Freund des Möppels, der ihm schon des Öfteren gegen den roten Gnom geholfen hat. Mit ihm legt sich niemand gerne an.
Frisco und Gupi sind 2 weitere Charaktäre aus dem Möppel- Universum. Bekannt aus den Kurzgeschichten rund um Gupi's Insel.
Der Möppel wohnt bei der Famile Kühne. Der Sohn Wolfgang ist ein großer Fan vom Batmöppel, ohne auch nur zu ahnen, dass dieser mit ihm unter einem Dach wohnt.
Myth ist ein Celtec, der Möppel zurück in die 18 vier/ Zwölftelte Dimension bringen muss um das Gleichgewicht im Universum wieder herzustellen. Zum Glück gelingt ihm das nicht so.
Momentan läuft die Arbeit an einem etwa 5minütigem Möppel-Kurzfilm. Dieser wird vorraussichtlich im Sommer 2009 hier online gestellt werden. Bis dahin könnt Ihr Euch an den 3 Möppel-Animationen der alten, leider nicht mehr existierenden Vangersworld-Homepage ergötzen.